Interview Biberradio 31.Januar 2010: Hier


   Wochenblatt, 28.01.2010

 

 
   Schwäbische Zeitung, 29. Januar 2010  

 
  
  Drei Kandidaten bei Wetten Dass? Nein im Abdera. Herr Kestin: Ich habe gesagt: 1 Million Euro sollte
  für ein Jugendhaus reichen, bevor Herr Fettback mit 1,8 Millionen kam. Erinnern Sie sich? Offenbar
  nicht. 


   

   Sehr richtig Herr Kistin: Nur Ministerpräsidenten dürfen sich in Zukunft um das Amt eines
    Ministerpräsidenten bewerben! (Metapher verstanden?).  

 
  Detlef Berentzen (Good News) zur 
  OB WAHL in Biberach am 26.01.2010: HIER
 
    
  

   

   SchwäZ 23.01.2010: Zur Kandidatenvorstellung in der Stadthalle:











 
   
    SchwäZ 16.01.2010: Immer noch keine inhaltliche Auseinandersetzung - 
    Sucht Biberach einen Sänger und Entertainer oder einen OB?

   

    Na also, geht doch! Katja Tölle liefert nun endlich Argumente für die Behauptung meine
    Kandidatur sei eine "Spaßkandidatur". 

    Tatsächlich hat die "Produktion" Spaß gemacht - und das nicht wegen der Getränke. Alkohol? Da wird auf jedem
    Betriebsauflug mehr getrunken. Ich lasse singen, will singen und reimen? Na ja, wenn Sie, Frau Tölle, das so sehen 
    wollen, gut, da darf ich nicht widersprechen. Es sei mir nur der Hinweis gestattet, dass nicht alles was Spaß
     macht auch ernst gemeint sein muss.
Zumindest im Fall des Kandidatensongvideos stimmt das auch. Wenn man
     allerdings daraus schon den Schluss zieht, die ganze Kandidatur sei ein Witz, ist das vielleicht ein bisschen
     überzogen - aber immerhin diskutierbar.
 
    Sie müssen zum Glück wegen mir nicht in den Keller gehen, wenn Sie den Mitschnitt lächerlich finden. Auch die 
    Beteiligten fanden das albern, manche Zuschauer sehen das sogar im Film.
    Und das war tatsächlich beabsichtigt. 

    Fremdschämen deshalb? Na für so empfindlich hätte ich Sie nun nicht gehalten, schließlich schäme ich mich ja auch
    nicht für einen (Redaktions-) Kollegen, der einen Witz gemacht hat, den ich nicht verstehe. So was kann passieren.
    Oft sagt das aber nichts darüber aus, ob der Gag gut oder schlecht war, sondern was darüber ob sich Sender und
    Empfänger verstehen.

    Immerhin setzen sie den Spaßkandidaten in Anführungszeichen und das ehrt sie genauso wie der Schlusshinweis auf
    die lustige Konkurrenz. Offenbar ist ein Quentchen unserer Intention doch rübergekommen. Übrigens ging es in dem
     Kandidatensong weniger um den Auftritt oder die Form als solches, sondern mehr um den Inhalt, sprich die
     Texte - mit denen Sie sich leider nicht beschäftigt haben.
Dazu sollten Sie aber auch nicht unbedingt den Video
    anschauen (wie gesagt, das ist tatsächlich die "lustige" Variante) sondern lieber den House-Mix anhören.
     Die Inhalte finden Sie auch möglicherweise zum Fremdschämen? Möglich. Mehr Transparenz für den Bürger
     ist ja auch wirklich nicht nötig,
wie Investitionen bei der Lehman Bank und falsche Bebauungsplanentscheidungen 
    immer mal wieder beweisen.


    "
Arbeitsteilung" bei der SchwäZ

   
Was soll denn nun dieser Artikel hier im Pressearchiv zur OB-Wahl Kandidatur? Das ist relativ einfach: Zum einen ist es 
    nicht uninteressant, wer der neue Lokalchef der Schwäbischen Zeitung Biberach ist und ob das in Zukunft die 
    Berichterstattung verändert und zum anderen erklärt er die Funktion von Katja Tölle (Newsdesk).

     
 
    
   SchwäZ 15.01.2010:

   


 
    
    (Hobby-?) SchwäZ-Redakteurin Heike Neubrand erklärt in der Schwäbischen Zeitung die Welt.


   

   SchwäZ, 15.01.2010
   Nein, ich weiß nicht wirklich ob Frau Neubrand gelernte Redakteurin ist. Aber vermuten darf man es.  Frau Neubrand
   jedenfalls weiß als "Profi", dass man sich seine Meinung nicht bilden muss sondern sie einfach hat. Spontan sozusagen,
   manche nennen so was "Vorurteil". Bei der SchwäZ gilt das häufig als "Kompetenz". 
   Natürlich muss man seine Meinung oder eine Behauptung nicht belegen oder begründen, wenn man schon eine Meinung hat.
   Das hat Frau Neubrand offenbar bei Herrn Mäule abgeschaut. Darf sie, liegt ja offenbar im Journalistentrend. 

   Was aber zeichnet nun einen ernsthaften Kandidaten aus?
    Muss ein ernsthafter Kandidat, wie der amtierende Bürgermeister Beetz, ein Kurbetriebsdesaster hinter sich
    haben?
    Muss man Betriebswirt, Bankkaufmann oder Oberforstrat sein?
Oder andersherum: Woran erkennt Frau Neubrand, 
   dass Giesel und ich als Spaßkandidaten gelten? Bürgerbefragung? Redaktionsmeinung von Kollege Biber Bertram 
   (April/April) aus dem Wochenblatt? Hier darf spekuliert werden. "Spaßbundeskanzlerin" Angela Merkel hat sicher 
   Bundeskanzlerei studiert, oder war es doch eher theoretische Physik? Vielleicht könnte man die Demokratie endlich mal
   ein wenig einschränken, ich denke da an eine Art Bewerbungsgespräch bei Frau Neubrand: Jeder Kandidat hat ihr erst 
   einmal zu beweisen, dass er kein Spaßkandidat ist. Niemand will schließlich, dass der Wähler selbst entscheidet! So weit
   kommt's noch. 

   Ich persönlich lege allerdings Wert darauf, dass Wähler selbst entscheiden, ob nun für oder gegen
   mich.
Übrigens: Frau Neubrand, kandidieren sie mal, dann werden sie feststellen wie viel Spaß es machen kann
   Texte wie die von Ihnen oder von Biber Bertram zu lesen: wenig. Aber sie und ich haben mir ja auch keinen
   Rosengarten versprochen, wenn ich kandidiere.

 
    
   Wochenblatt , 14 Januar 2010:


   

    Lieber Wolfgang Gröner, in diesem Fall als Kommentator Biber Bertram,
   
eigentlich wär's noch einfacher gewesen, das alles auf den Punkt zu bringen. Wäre ich Deiner Meinung
   hätte ich zum Beispiel frank und frei herausposaunt: 
   
   Nicht nur Spaßkandidaten nerven! Nein dieses ganze Demokratiegedöns ist überflüssig wie ein Kropf. Am 
   schlimmsten ist die Dauerdemokratie, die verhindert doch jede vernünftige Kontinuität. Wir haben einen
   OB und das reicht! Der ist gut! Also was soll das blöde Rumgewähle? Die CDU hat das wenigstens rechtzeitig
   erkannt! Die FDP war eh immer schon doof, Stöckle auch (der Geheimcode lautet: DREI FRAGEZEICHEN) und
   Schüler? Neeee das geht ja mal gar nicht. Die Jugend soll gefälligst politikverdrossen bleiben, das g'hört so.
   
Kinder mit 25 (Giesel) und 46 (Stöckle) sollen weiter im Sandkasten spielen. Jetzt mupfen die auf, MENNO das 
   haben wir jetzt davon, dass Grönemeyer in den Achtzigern rumheulen durfte "Kinder an die Macht!". Schon
   das hätten wir verbieten sollen. 

   Nur mal so, als alternativer Text, damit du lieber Biber Bertram auch selber verstehst, was du da schreibst.
   In diesem Sinne, Dein Uli Stöckle (der mit den drei Fragezeichen).

 
   
   BIBERRADIO interviewt die Kandidaten. Das kann auch mal persönlich werden. Gut, wenn
   ein Moderator einen auf das harte Leben im Wahlkampf vorbereitet und einem klar macht,
   mit was man so rechnen muss, in der Öffentlichkeit: 


   Benjamin Giesel im Gespräch mit Biberradio, Markus Maria Iwersen. Interview Teil 2, ab Minute 15:
   Giesel hat gerade erklärt, dass er mit der Kandidatur ein Zeichen setzen möchte, gegen Politikverdrossenheit.

   Biberradio:"...auch interessant, ja. Ja liebe Hörer das Ganze, Teil 1 und Teil 2 (der Interviews mit Benjamin Giesel, 
   Anm. d. Red.) ist natürlich von beiden, vom Moderator - von mir - und vom OB-Kandidaten Benjamin Giesel völlig
   aus dem Stegreif und ohne einen Zettel erfolgt, deswegen wirkt es sicher etwas lockerer - und das darf es auch
    und das soll es auch
. Ich danke ganz herzlich, dass du Dir die Mühe gemacht hast - heute sogar sauber (!) 
   mit Jacket, weißem Hemd hier im Biberradio Studio. Ja, ja man muss es den anderen auch zeigen, dass man
   flexibel ist
zu kommen. Und hat es ein bisschen Spaß gemacht?"

   Giesel: "Auf jeden Fall und ich muss ja auch dem Vorurteil "verlotterter Penner" entgegenstehen."

   Biberradio: "Ja, aber ... Jeder kriegt was ab, der in der Öffentlichkeit Kandidat ist, das sieht man ja im 
    Moment jetzt...
"

   Kommentar meinerseits: Tendenziell? Niemals. Locker? Ja, mitnichten. 
   Da freue ich mich schon auf eine entsprechende Aussage am Schluss des Fettback 
   Interviews,
  hoffentlich dann mit dem Hinweis, dass alle Kandidaten ja was abkriegen. Oder?   

    
 

  Quelle: SZON.de
 
 
 

 12.01.2010:
 Neues von Ulrich Mäule, seines Zeichens Chefredakteur der Biberacher Lokalausgabe der SchwäZ. 

 Nun wir (auch ich) lernen langsam, aber beständig: Lassen Sie mich zunächst ein paar Kleinigkeiten korrigieren. 

 Wie Sie dieser Webseite entnehmen können, bin ich nicht Geschäftsführer einer Agentur sondern einer Produktionsfirma
 Unterschied? Ganz  einfach: Agenturen vermitteln. Produktionsfirmen produzieren. Das hat Herr Mäule offenbar während
 des Schreibens
auch erkannt: Unter Kandidat 2 steht's richtig. 

 Was dort allerdings wiederum falsch ist: Benjamin Giesel und ich betreiben diese Webseite nicht gemeinsam. Ich habe 
 Herrn Giesel angeboten, seine Inhalte zu hosten, da in der Kürze der Zeit bis zur Wahl alles andere zeitlich sehr knapp
 geworden wäre. Heißt: Eigentlicher Webseitenbetreiber bin ich, Benjamin Giesel präsentiert auf eigene Verantwortung 
 (eigenes Impressum) getrennt seine Inhalte und Person. Ein kleiner aber nicht unwesentlicher Unterschied, da Herr 
 Mäule den Eindruck vermittelt Giesel und ich würden sozusagen gemeinsam auftreten. Dem ist nicht so.

 Dass eine Überschrift wie "Koch Giesel geht wieder zur Schule" nicht gerade von Hochachtung oder Respekt zeugt, 
 dürfte offensichtlich sein. Auch der Nebensatz "nach eigenen Angaben" klingt eher despektierlich. Gut, wenn man
 dann davon ausgehen kann, dass Herr Mäule auch dieses Mal in der Recherche vor allem eins gemacht hat: Internetseiten
 gelesen. Und logischerweise sind auf den Internetseiten von Giesel und mir sämtliche Angaben von uns selbst.
 Der Hinweis erübrigt sich. Übrigens Amtsinhaber Thomas Fettback hat nach eigenen Angaben Jura studiert...oder?

 
Aber es geht noch weiter:

  Nun, ich hoffe doch, dass OB Fettback sich nicht vor Herrn Giesel oder mir fürchten muss,
  das würde mir doch ernsthaft zu denken geben. 

  Herr Mäule hat ganz klar verstanden, dass Gegenkandidaten dem Wähler die 
   Möglichkeit eröffnen, sich bei der Wahl zu artikulieren.
Das hat Herr Mäule zwar 
  schon einmal in seinem Kommentar am 9.12.2009 geschrieben (siehe unten) - aber 
  das kann man scheinbar nicht oft genug wiederholen: Es ist eben ein Unterschied, ob man
  erst gar nicht zur Wahl geht, weil's eh keine Alternative gibt, oder ob man zumindest als 
  Wähler mit der Stimmabgabe dokumentieren kann, dass einem etwas nicht passt. 

  Beispiel: Hätte es keine Gegenkandidaten gegeben hätte Herr Fettback mit 99,8 % der 
  Wählerstimmen rechnen können (0,2 % ungültige Stimmen) bei vielleicht 30% 
  Wahlbeteiligung. Gibt es Gegenkandidaten sind vielleicht 50% Wahlbeteiligung möglich
  (67% waren es dank CDU Baumann bei der letzten OB-Wahl). Wenn dann der
  Amtsinhaber "nur" 80% der Stimmen bekommen würde, ist zumindest klar,
  dass nicht alle Bürger mit der derzeitigen OB-Politik konform sind. 
  Das kann (muss natürlich nicht) zumindest ein Denkanstoß sein.

 
Grundsätzlich hat Herr Mäule in seinem Kommentar vom 12.01.2010 nichts
  Neues zu sagen, wenn man den aktuellen Text mit dem vom 9.12.2009 vergleicht.

  Ich fasse es gern noch einmal zusammen:

  - Die Gegenkandidaten sind nicht ernst zu nehmen und nicht ideal.
  - Gegenkandidaten an sich sind schon gut, damit der Wähler wählen kann.
  - Fettback gewinnt die Wahl.

  Ob Mäule das beim nächsten Kommentar auch so schön auf den Punkt
  bringt, oder erneut umformuliert und aufbläst, muss sich in den
  kommenden Wochen zeigen. Der Unterhaltungswert (für mich)
  bleibt.

  


   
 
 
SchwäZartikel von Chefredakteur Ulrich Mäule. Um den Artikel lesen zu können, bitte aufs Bild klicken. Erschien am 10.01.2010.  

Der freundliche Artikel der SchwäZ von Fachkraft Franziska Rötzsch erschien leider ohne irgendwelche Rücksprache und ohne Befragung von mir, denn der falsche Wahltermin war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels bereits vor über 24 Stunden korrigiert worden. Dennoch "mea culpa". Natürlich mache auch ich Fehler (und das sicher nicht wenige!), so wie die Stadtverwaltung, die mir eine Wählbarkeitsbescheinigung für die OB-Wahl am 7.02 2009 ausstellte...Kann passieren.

Beruhigend, dass offenbar (nach Meinung der SchwäZ) alle Biberacher meine Person bereits kennen. Denn aus diesem ersten Artikel über meine Kandidatur geht nicht hervor, wer, was oder warum ich bin. Muss ja auch nicht sein, dafür gibt's ja diese Webseite hier, oder den gleich folgenden Kommentar aus der selben SchwäZ Ausgabe von Ulrich Mäule .

 

Auch dem dazugehörenden Kommentar vom Biberacher SchwäZ Chefredakteur Ulrich Mäule lässt sich relativ wenig über mich entnehmen. Ich überlasse es Ihnen als mein Websitebesucher gern zu beurteilen warum ich nicht der Idealkandidat (gibt es den?) bin, oder warum es "Schade (ist), dass es nur Uli Stöckle ist". Ein gelungenes Beispiel für sachliche, nachvollziehbare Berichterstattung bzw. Kommentierung, oder?


 

Wochenblatt Chef Wolfgang Gröner schien etwas erschrocken, ob meiner plötzlichen OB Kandidatur. Abgesehen von der leicht angedittschten Grammatik und kleineren Rechtschreibschwächen gilt auch hier: Offensichtlich gehen sämtliche Biberacher Journalisten davon aus, dass man mich kennen muss. Das hätte ich zwar nicht erwartet, aber man lernt ja gern dazu.

Sollten Sie zur (offensichtlichen) Minderheit der Biberacher gehören, die mich noch nicht kennen, die wirklich ernst gemeinte Bitte: Nehmen Sie Kontakt mit mir auf und machen Sie sich von meiner Kandidatur ein eigenes Bild.











Auch das Werbeorgan der SchwäZ, die Info, erwähnte kurz meine Kandidatur. Aber auch dort gab es keine weiteren Hinweise auf meine Motivation, meine Person oder meine Wahlziele. Was nicht ist, kann ja noch kommen.
 
Obwohl der links gezeigte Leserbrief nicht direkt im Zusammenhang mit meiner OB-Kandidatur steht zeigt er doch deutlich, wo ich unter anderem Handlungsbedarf sehe. Fast möchte ich ausrufen: "Und wo bitte bleibt hier Kulturdezernent Dr. Riedlbauer, wo das Stadtmarketing und wo das Image der Stadt?". Mit Dank an Ramona Schwarzkopf für den Hinweis auf den Leserbrief.  
   
 Wird aktualisiert